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  • Interessensausgleich

Benefit und Qualität

An der Schnittstelle zwischen sozialer Kompetenz und Informationstechnologie haben wir stets den Vorteil aller beteiligten Menschen im Blick – den ökonomischen Benefit des Unternehmens wie die Arbeits- und Lebensqualität der Beschäftigten. Transparenz und Beteiligungsorientierung helfen die verschiedenen Interessen zu berücksichtigen und eine angemessene Balance zu finden. Wir bemühen uns darum, von allen beteiligten Gruppen im Unternehmen und oft auch überbetrieblich als fairer Partner in diesen Veränderungsprozessen wahrgenommen zu werden und nach Win-Win-Situationen zu suchen.

Nachhaltige Arbeitszeitmodelle sind nur unter Einbindung Betroffener und in der Perspektive der Suche nach Verbesserungen auch für die Beschäftigten dauerhaft erfolgreich. Kommunikation und Information spielen eine Schlüsselrolle für den Erfolg. Das Wie des Vorgehens ist wichtig.

Oft schwankt der Arbeitsanfall über den Tag, die Woche oder die Saison beträchtlich. Wenn es gelingt, die Beschäftigten so einzuteilen, dass die Anwesenheit dem Arbeitsanfall weitgehend entspricht, gewinnen das Unternehmen und die Beschäftigten gleichzeitig. Das Unternehmen spart Zusatzkosten aus der Abdeckung der Spitzen, z.B. Aushilfen, Überstunden etc. Die Beschäftigten haben aufgrund der ausreichenden Verfügbarkeit von Arbeitskraft weniger Stress und können ihrer Arbeit auch zu Spitzenzeiten mit der erforderlichen Sorgfalt nachkommen. Selbst wenn ein Teil der so erzielten Einsparung den Beschäftigten zugute kommt, kann das immer noch eine beträchtliche Einsparung für das Unternehmen sein.

Häufig gelingt es, durch kreative Ansätze, deutliche Verbesserungen für eine Seite zu erarbeiten, die oft nur geringfügige Nachteile für die andere auslöst. Wir suchen daher in der Praxis immer Pakete, die wechselseitige Vorteile  realisieren und die Belastungen nach Möglichkeit fair ausgleichen. Auch da wo es hauptsächlich um Kostenkürzung geht, ist klar zu sagen: Arbeitszeitsysteme sind zu kompliziert, um sie den MitarbeiterInnen einfach anzuordnen. Ohne Verstehen und die Bereitschaft der Beschäftigten mitzutun, scheitern sie.