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  • Evaluierung

Evaluierung als unverzichtbarer Prozessschritt

Bei der Evaluierung des Projekterfolges sind verschiedenen Zeitebenen zu unterscheiden:

  • Laufende Evaluierungen (z.B. regelmäßige Reflexion der eigenen Arbeitsweise, Prüfung von Zwischenergebnissen) helfen, schon früher Entwicklungen zu erkennen und geben mehr Zeit gegenzusteuern. Sie sollten jedenfalls im Projektdesign eingebaut sein. Laufende Evaluierung kann auch gegen Destabilisierung wirken (wenn sich eine Gruppe unsicher wird, ob das alles Sinn macht) und Gegnern des Projektes erschweren, es zu untergraben.
  • Abschlussevaluierungen (war das Projekt erfolgreich oder nicht?) sind wichtig für die Entwicklung künftiger Projekte.
  • Evaluierungen des langfristigen Projekterfolgs


Für die Beurteilung von Arbeitszeitmodellen allgemein gilt, was Michael Kundi in Handbuch Schichtpläne speziell zum Thema Schichtpläne schreibt:

„Generell ist zu berücksichtigen, dass ein einmal eingeführter Schichtplan, auch wenn er von den Mitarbeitern selbst gewünscht wurde, sich als unzureichend erweisen kann. Es ist nämlich sehr schwer, genaugenommen sogar unmöglich, alle Wirkungen eines Schichtplans vorherzusehen.
Damit überhaupt beurteilt werden kann, wie der Betrieb und die Beschäftigten mit einem neuen Schichtplan zurechtkommen, ist eine Probezeit von mindestens drei, besser sechs Monaten vorzusehen. Wenn nach dieser Zeit eine nicht unerhebliche Anzahl von Betroffenen meint, dass der Schichtplan nicht günstig ist, dann sollte ein Modifizierungsschritt unternommen werden. Dieser lässt sich meistens dadurch vereinfachen, dass in der Probezeit klargeworden ist, welche Aspekte ungünstig sind, und nun ein gezielteres Vorgehen bei der Planung möglich ist.“