Internationaler Workshop zu Arbeitszeitanalyse bei XIMES

Wie kann man Arbeitszeitdaten und Software für die Forschung nutzen?

Am 24.-25.1.2018 fand bei XIMES ein kleiner internationaler Workshop zur Nutzung von Arbeitszeitdaten für die Wissenschaft statt. Namhafte WissenschaftlerInnen des Finnish Institute of Occupational Health, des  National Research Centre for the Working Environment Kopenhagen und des Karolinska Institutet Stockholm trafen sich mit Dr. Johannes Gärtner und Dr. Anna Arlinghaus in Wien zum fachlichen Austausch und Fachsimpeln. 

Die Kernergebnisse der Diskussionen und Präsentationen sind:

  • Zeitdaten wie z.B. aus der Arbeitszeiterfassung sind eine wertvolle Quelle für die Forschung.

  • Fragen zu (kurz- und langfristigen) Wirkungen auf die Gesundheit wie z.B. Krankenstand oder Arbeitsunfälle lassen sich damit untersuchen.

  • Die Analyse solcher oft mehrere Millionen Datensätze umfassender Datenquellen erfordert spezielles statistisches Know How, aber auch die richtige Software. Dabei kann z.B. TIS von XIMES unterstützen.  

  • In Skandinavien gibt es weitreichende Möglichkeiten der Verknüpfung von Arbeitszeitdaten mit Registern aus der Sozialversicherung, die z.B. die Untersuchung von Wirkungen der Arbeitszeit auf bestimmte Erkrankungen oder die Verlinkung zu Fragebogen-Erhebungen erlauben.

  • Wichtige Forschungsfelder sind die langfristigen Wirkungen bestimmter Arbeitszeitmuster wie z.B. Schichtfolgen, Nachtarbeit oder kurze Ruhezeiten auf spezifische Erkrankungen wie z.B. Krebs oder Kardiovaskuläre Probleme.

Arbeitszeitanalysen können ebenfalls auf betrieblicher Ebene verwendet werden, wie z.B. für die Bedarfsanalyse oder das Arbeitszeitcontrolling. Umstellungen von Arbeitszeitmodellen oder Schichtplänen können damit ebenso evaluiert werden. Ein Beispiel dafür können Sie hier nachlesen.


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