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Gastbeitrag: Alternierende Telearbeit

MitarbeiterInnen vo XIMES vermitteln ihr Fachwissen auch regelmäßig im Zuge der Lehrtätigkeit an der TU Wien und der Fachhochschulen des bfi Wien. Die folgenden Gastbeiträge zweier Studentinnen der Fachhochschule des BFI Wien (Bachelorstudiengang Arbeitsgestaltung & HR Management) nehmen Bezug auf Forschungsfragen, welche im Rahmen ihrer Diplomarbeit behandelt wurden.

Eine Untersuchung über den Umgang mit Zeitkonflikten unter berufstätigen Müttern/Vätern

Die Arbeit behandelt Forschungsfragen zu den Motiven für die Wahl der Telearbeit, deren Einfluss auf das Erleben und den Umgang mit Zeitkonflikten, sowie mögliche Zeitkonflikte am Telearbeitstag und deren Lösung. Anlass für die Wahl dieses Themas war, dass die alternierende Telearbeit und Zeitkonflikte am Telearbeitstag bisher kaum erforscht sind. Die qualitative Untersuchung ergab, dass das Hauptmotiv für Telearbeit die verbesserte Kinderbetreuung ist, aber folglich in engem Zusammenhang mit potentiellen Zeitkonflikten steht. Grundsätzlich treten am Telearbeitstag wenige Zeitkonflikte auf, da die berufstätigen Mütter/Väter gut organisiert sind. Zeitkonflikte entstehen meistens auf Grund spontaner Ereignisse (zB ungeplante Meetings). Um dem Zeitkonflikt zu entgehen, wird oft eine Telefonkonferenz abgehalten. Weiteres können spontane Telefonate Zeitkonflikte hervorrufen. Diese sind relativ unproblematisch, da entweder ein Rückruf angeboten oder das Kind gebeten wird, abzuwarten. Die Krankheit des Kindes verursacht ebenfalls einen zeitlichen Engpass, dem jedoch mit einem gekürzten Arbeitstag entgegengewirkt werden kann.

Für weitere Informationen steht Ihnen Fr. Daniela Heschl unter daniela.heschl@gmx.at sehr gerne zur Verfügung