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Artikel zu Arbeitszeit, Schichtarbeit, Personalbedarf, Lohn &Gehalt,...

Es ist uns ein Anliegen, die Beratung mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu verbinden. Wir forschen selber zu Arbeitszeitthemen und legen großen Wert darauf, die Ergebnisse in die Praxis übertragbar zu machen. Das XIMES Team ist daher nicht nur in Beratung und Software aktiv, sondern publiziert auch regelmäßig in Büchern, Fachzeitschriften, Journals und Beiträgen für PraktikerInnen. 

Aus unseren weit mehr als 200 Publikationen haben wir einige hoffentlich für Sie interessante ausgewählt. Stöbern Sie unten in unseren Veröffentlichungen und laden Sie kostenlos unsere Artikel herunter. 

Unsere Bücher zu Arbeitszeit, Schichtarbeit und Projektdesign finden Sie hier.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Arbeitswissenschaft zur Arbeitszeitgestaltung

ExpertInnen der internationale Working Time Society erstellten eine Reihe von Konsenpapieren zu den Effekten von Schichtarbeit. In insgesamt 9 Fachartikeln wurden verschiedene Themenfelder behandelt. Das Team von XIMES war an zwei der Publikationen mit einer AutorInnenschaft beteiligt: 

  • Gärtner et al. (2019) Working Time Society consensus statements: Regulatory approaches to reduce risks associated with shift work — a global comparison
  • Arlinghaus et al. (2019) Working Time Society consensus statements: Evidence-based effects of shift work and non-standard working hours on workers, family and community

Können Betriebsvereinbarungen helfen, die Einflussmöglichkeiten auf Arbeitszeit und Arbeitsort für die Beschäftigten helfen? Welche Faktoren fördern eine erfolgreiche Umsetzung in der Praxis? Und warum sind Führungskräfte so wichtig, damit Vereinbarungen tatsächlich gelebt werden? 

Diese und mehr Fragen wurden von uns in einer qualitativen Studie für die Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE untersucht.

Schichtarbeit führt nicht zwangsläufig und bei allen Beschäftigten zu schweren gesundheitlichen Problemen und sozialer Isolation, denn die konkrete Ausgestaltung der Arbeitszeitmodelle hat sehr unterschiedliche Auswirkungen. Unter welchen Bedingungen beeinträchtigt Schichtarbeit die Gesundheit und das Sozialleben? Wie können Schichtsysteme gesund und sozialverträglich gestaltet werden? Antworten auf diese Fragen liefert der vorliegende Report. Dabei sind nicht nur ergonomische Aspekte relevant, sondern auch die Fragen nach Zeitsouveränität und der Art der Kompensation von Schichtarbeit und ungünstigen Arbeitszeiten. 

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In vielen Branchen sind flexible Arbeitszeitformen gefordert, um auf schwankende Bedarfe oder Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Gleichzeitig kann eine selbstbestimmte Flexibilität für die MitarbeiterInnen Gestaltungsspielräume eröffnen. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über die Risiken und Gestaltungspotenziale bei flexiblen Arbeitszeiten.

Informieren Sie sich auch über unsere Beratungsthemen rund um flexible Arbeitszeitmodelle

Dauernachtarbeit ist in den meisten Fällen problematisch. Es existieren aber auch Konstellationen, bei denen die Dauernachtarbeit wenig problematisch oder vielleicht sogar positiv für manche Personen wirkt. Dieser Artikel beruht auf einer umfassenden Literatursuche und einer breiten Diskussion in der Arbeitszeitgesellschaft. Es werden von Expertinnen und Experten konsensual abgestimmte Thesen zu der Wirkung von Dauernachtarbeit sowie zum Forschungsbedarf vorgestellt.

Informieren Sie sich auf auch über unsere Beratungsthemen rund um Schichtarbeit!

Digitalisierte Produktionsprozesse und neue Technologien verändern Arbeitsweisen und -abläufe, Kommunikation mit Kollegen, Vorgesetzten und Kunden. Aus arbeitswissenschaftlicher Sicht entstehen neue Belastungen und Beanspruchungen für Beschäftigte. Wissensarbeit fokussiert darauf, neues Wissen und Informationen zu erwerben und anzuwenden. Wissensarbeiter sind oft räumlich und zeitlich flexibel und arbeiten mobil. Die Folgen mobiler Arbeit und komplexe Wirkmechanismen sind aber noch nicht hinreichend untersucht. Daher wurde zunächst der aktuelle Stand arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse prägnant zusammengetragen. Offene Fragen sind zB: Wie lassen sich Ruhe- und Erholzeiten bei unterschiedlichen Belastungsbedingungen und persönlichen Konstellationen definieren? Wie wirken sich selbstverantwortliches und selbst organisiertes Arbeiten aus? Inwieweit wird Arbeitszeit wirklich frei und selbstbestimmt festgelegt? Inwieweit erzeugen Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit und Selbstausbeutung eine verhältnismäßig größere Belastung als bei weniger selbstbestimmten Arbeitsformen? Lesen Sie mehr im Report.

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Eine Untersuchung von europäischen ArbeitnehmerInnen zeigt, dass viele auch außerhalb ihrer vereinbarten Arbeitszeit arbeiten und Arbeit mit nach Hause nehmen. Dabei berichten Personen, die außerhalb ihrer Arbeitszeit durch den Betrieb kontaktiert werden, und die Arbeit mit nach Hause nehmen, erhöhte gesundheitliche Beeinträchtigungen. 

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"Flexibler im Job" - TV Beitrag des SWR Odysso über verkürzte Arbeitszeiten mit Interview von Dr. Anna Arlinghaus.

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Arbeitszeit in der Praxis

Manche Arbeitszeiten stellen eine erhöhte Belastung für die Beschäftigten dar. Der meist praktizierte Ausgleich dieser Belastung durch finanzielle Zuschläge ist allerdings aus Belastungssicht nicht angemessen. Vielmehr sollte zusätzliche Freizeit (Freizeitoption) zur Erholung genutzt werden können. Dieser Beitrag stellt einen Diskussionsansatz vor, bei dem die Arbeitszeit hinsichtlich ihrer Belastung bewertet und durch zusätzliche Freizeit kompensiert wird. Als Neue Normalarbeitszeit wird Gleitzeit am Tag von Montag bis Freitag als Belastungsreferenz vorgeschlagen. 

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Gegenwärtig wird Gleitzeit primär im Bürobereich genutzt. Dieser Artikel argumentiert mittels Fallbeispielen und Indikatoren, dass in der Praxis – entgegen einem stereotypen Bild von Schichtarbeit – häufig substanzielle Spielräume der Zeiteinteilung existieren, deren Nutzung bessere Arbeitszeitmodelle erlaubt. 

Ansatzpunkte für bessere Schichtarbeitszeitmodelle werden aufgezeigt, indem vorhandene Spielräume der Arbeitsgestaltung identifiziert und für Gleitzeit genutzt werden.

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Eingefahrene Organisationsweisen wie Überstundensucht entwickeln oft eine erstaunliche Änderungsresistenz, vor allem weil sie unter dem Aufmerksamkeitsradar bleiben. Der vorliegende Artikel erhellt wichtige "Blinde Flecken" der Arbeitszeitgestaltung und zukünftige Entwicklungen.

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Neue Werkzeuge und neue Zugänge erlauben neue Alternativen der Arbeitszeitgestaltung mit oft überraschend interessanten Eigenschaften. Der Artikel zeigt praktische Beispiele hierfür und skizziert die Entwicklung des Arbeitszeitmanagements in Richtung einer engeren Verbindung mit den Wertschöpfungsprozessen im Unternehmen. 

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Flexible Arbeitszeiten – alle reden darüber und jeder versteht darunter etwas anderes. Geht es um die Gestaltung saisonaler Jahresarbeitszeiten, um spezielle Themen der Spitzenauslastungen, um wochenweise oder tageweise Schwankungen oder um den Wunsch der Beschäftigten nach einer besseren Verbindung von Privatleben und Beruf? Schon sind wir mitten in einer intensiven Diskussion über wirtschaftliche und soziale Aspekte, gesetzliche und kollektivvertragliche Regelungen und darüber, was die Beteiligten als fair und gerecht betrachten. Das von uns entwickelte „Instrument für faire Flexibilität“ ist ein Versuch, Ansätze zu finden, die Flexibilitätserfordernisse von Unternehmen, Beschäftigten und Kunden so zu regeln, dass Vor- und Nachteile für alle Seiten möglichst ausgewogen sind.

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Personalbedarf

Nur wer den echten Personalbedarf eines Unternehmens kennt und versteht, kann einen guten Arbeitszeitplan gestalten. Eine daten- und faktenbasierte Analyse der geschäftlichen Abläufe schafft die Grundlagen für eine qualitativ und quantitativ orientierte Personalplanung. Dabei lohnt sich üblicherweise ein zweiter (und manchmal sogar dritter) Blick auf die Details, um die zugrunde liegenden Prozesse zu verstehen, die den Personalbedarf beeinflussen, und die richtigen Schlussfolgerungen für eine optimierte Ressourcenplanung zu ziehen. Der folgende Beitrag beschreibt, wie Sie in vier Schritten einen realistischen Besetzungsplan entwickeln.

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Dienstplanende kennen das Problem: der Plan sieht gut aus, alle Anforderungen sind scheinbar ausreichend abgedeckt und die Mitarbeiter auch einigermaßen zufrieden mit der Diensteinteilung. Doch dann braucht Frau Müller kurzfristig einen Tag Urlaub, Herr Huber wird krank, Herr Fritz beantragt eine Pflegefreistellung und Frau Wieser würde gerne Zeitausgleich nehmen. Ein gut durchdachtes Reservekonzept nimmt deutlich Druck aus der Planung und schafft Raum für unvorhergesehene Veränderungen. Die folgenden Ausführungen helfen, sich dem Thema professionell zu nähern.

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Wie lässt sich die Inanspruchnahme im Bereitschaftsdienst messen, wie sind im Krankenhaus die verschiedenen Tätigkeiten über den Tag und die Woche verteilt? Um diese Fragen leicht beantworten zu können, wurde die Smarte Tätigkeits- und Belastungsanalyse entwickelt. In diesem Anwenderbericht werden der praktische Einsatz und Auswertungsmöglichkeiten dieses Tools beschrieben.

Informieren Sie sich auch über unser mobiles Tool - die Smarte Tätigkeits- und Belastungsanalyse

Recht

Einige Regelungen im Steuer- und Sozialversicherungsrecht machen belastende oder ungesunde Arbeitszeiten gegenwärtig finanziell attraktiv. Damit wird eine arbeitswissenschaftlich ausgerichtete Arbeitszeitgestaltung erschwert. In diesem Artikel werden die Probleme aufgezeigt und alternative Gestaltungsoptionen vorgeschlagen.

Mehr zu den Themen siehe Umstellung von Kollektiv- oder Tarifverträgen und Arbeitszeitmodelle.

Schwerpunkt dieses Artikels sind die Fragen, welche Möglichkeiten und Einschränkungen sich – unter Berücksichtigung der nicht vorhersehbaren konkreten Nutzung der Rufbereitschaft - bezüglich der Lage und Dauer der Arbeits- und Ruhezeiten aus den Regelungen des KA-AZG 2014 ergeben und wie Ausnahmebestimmungen des § 8 KA-AZG zu interpretieren sind. 

Informieren Sie sich auch über die Messung von Inanspruchnahme bei Bereitschaftsdienst mit unserem mobilen Tool - der Smarten Tätigkeits- und Belastungsanalyse

Beiträge in Büchern

Der Beitrag im Buch Gute Arbeit - Ausgabe 2017: Streit um Zeit - Arbeitszeit und Gesundheit beleuchtet die arbeitswissenschaftliche Forschung zu flexiblen Arbeitszeiten

  • Grundprobleme aus ergonomischer Sicht wie zB Arbeitszeiten an Abenden und Wochenenden, unregelmäßige Arbeitszeiten
  • Eigener Einfluss als positive Wirkung
  • Die Frage der Kompensation belastender Arbeitszeiten 
  • Gestaltungsempfehlungen für flexible Arbeitszeiten

Das Inhaltsverzeichnis und Bestellformular finden Sie hier!

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Unser Beitrag im Buch Social and Family Issues in Shiftwork and Non Standard Working Hours (Kapitel 3) beschreibt die sozialen Wirkungsmechanismen von Schichtarbeit:

  • Soziale Wirkung von Arbeit zu unsozialen Zeiten
  • Auswirkung von Schichtarbeit auf die Familie der Schichtarbeitenden
  • Einfluss auf die eigene Arbeitszeit als Ressource

Das Buch kann hier bestellt werden, auch als eBook!

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